Reiterausbilung



Die Ausbildung des Reiters

Nach der Kontrolle, ob Sattel, Trense und Gebiss korrekt sitzen und die richtige Größe für Pferd und Reiter haben, kann das Reiten beginnen.

Der Reitersitz ist das A und O für eine feine Hilfengebung.
Um jeder Zeit korrekte Hilfen geben zu können und das Pferd dabei nicht in seiner Bewegung zu stören, sollte der Reiter in jeder Gangart einen sicheren und ruhigen Sitz auf dem Sattel haben. 
Wichtig ist es dabei Hände, Füße, Beine und Oberköper unabhänig voneinander bewegen zu können und sich immer im Lod (also im Gleichgewicht) zum eigenen und zum Körper des Pferdes zu befinden.
 

 Um dies zu unterstützen biete ich Ihnen bei Bedarf Sitzschulungen an. Ziel ist es hierbei, das Gleichgewicht in der Bewegung zu finden. Dies unterstütze ich gern mit den bekannten Franklin Bällen.
Im Leichttraben sollte der Reiter die Hände weder beim aufstehen mit anheben noch beim einsitzen rauf oder runter nehmen müssen, um sein Gleichgewicht in der Bewegung zu halten.
Oft wird auf diese Weise das Pferd im Maul irritiert und feine Hilfen sind durch die unbewusste und ungewollte Störbewegung unmöglich.

  Die Hilfengebung richtet sich nach der HdV12 (Heeres Dienstvorschrift von 1937), der FN (deutsche Reiterliche Vereinigung) und nach den Lehren des Francois Baucher. Ziel ist es, dem Pferd mit jeder Hilfe zu helfen sein individuelles Potential maximal zu nutzen. Harmonie und Leichtigkeit zwischen Pferd und Reiter zu erlangen steht dabei im Vordergrund.

Mein Grundsatz:
So viel wie nötig, so wenig wie möglich!

Dies gilt nicht nur für reiterliche Hilfengebung, sondern auch für die Ausrüstung und muss für jedes Pferd individuell gesehen werden! 


Dressurunterricht 



PRE Stute im Unterricht

 Die Ausbildungsskala der LPO (Leistungs Prüfungs Ordnung) ist eine wichtige Grundlage bei der Ausbildung von Pferden und Reitern. Auch hierbei muss unbedingt auf jedes Pferd individuell eingegangen werden. Wo manche Pferde bereits mit drei oder vier Jahren geistig und körperlich zu regelmäßiger Arbeit fähig sind, reifen andere erst mit vier oder fünf Jahren heran. 
Um möglichst kontinuierlich mit dem Partner "Pferd" erfolgreich arbeiten zu können, muss sich jeder Reiter ständig kritisch hinterfragen, ob sein Pferd bereits das eine oder andere leisten kann oder nicht. 
Speziell im Training sollte das Pferd nicht über seine individuellen Grenzen hinaus geritten werden, damit es Gelegenheit hat, das von ihm erwartete zu verstehen und freiwillig umzusetzten.
Hat das Pferd verstanden, was die einzelnen Hilfen zu bedeuten haben und wie es diese umsetzten soll, ist dies die Grundlage zu harmonischem und feinem Reiten.


  
PRE Wallach im Unterricht 


Wird ein Pferd immer nur locker im Gelände geritten, werden körperliche Defizite, die jedes Pferd mehr oder wenig stark hat, nach und nach verstärkt und können Probleme bereiten. 
Wurde ein Pferd während seiner Ausbildung nicht korrekt gerade gerichtet, wird es sowohl im Geradeaus wie auch auf gebogener Linie immer in seiner natürlichen Schiefe laufen und einen Körperbereich stärker belasten als andere.
Die Folgen
können Taktunreinheit bishin zu Lahmheit sein, häufiges stolpern und Trittunsicherheit,  das Gefühl in Kurven umzufallen, häufiges durchgehen oder Triebigkeit und vieles mehr.
Daher ist es auch für ein Freizeitpferd wichtig und notwendig, eine dressurmäßige Ausbildung zu erhalten.

Gern unterstütze ich Sie hierbei!
 

hier